Es geht wieder auf die Saldenburg. Unser Stamm fährt nächstes Jahr im Rahmen unserer Winterfreizeit auf die Saldenburg, im Bayerischen Wald. Mit der Saldenburg habe ich eine ganz eigene Beziehung. Wer sie nicht kennt. Die Saldenburg, wie es der Name schon sagt ist eine Burg, die seit Jahren eine super Jugendherberge ist.
Meine erste Faschingsfreizeit hatte ich in Lam in einer Herberge, doch die besten Freizeiten erlebte ich als Wölfling bzw. Sippling wohl auf der Saldenburg. Eine große Burg, mitten im Bayerischen Wald. Berühmt berüchtigt ist die Steintreppe, bei denen pro Freizeit nicht nur ein Sippling hinfiel. Die Bunten Abende im großen Saal bleiben wohl ebenso in Erinnerung, wie der Aufenthaltsraum mit Billard und Tischtennis. Auch eine tolle Erinnerung war der Schlittenberg. Eine wilde Abfahrt ist da garantiert. An eine Schneewanderung kann ich mich genauso erinnern, bei der man bis zum Hals im Schnee versank. Nun geht es nach sieben Jahren Abstinenz wieder zurück. Einziger Wermutstropfen ist da wohl nur der hohe Preis. Aber dafür gibt es auch wieder etwas zu erleben. Und ich kehre auf jene Burg zurück, auf der 2004 meine mittlerweile aufgelöste Sippe gegründet wird. Die meisten "kleinen" Sipplinge kennen die Saldenburg nicht. Ich bin mir sicher, sie werden diese Winterfreizeit dann noch lange in Erinnerung haben. Genauso wie ich und viele die bereits mehrfach auf der Saldenburg waren! Noch ist es eine Weile hin, doch die Vorfreude ist schon groß! Saldenburg Yeah!
Freitag, 7. Dezember 2012
Mittwoch, 15. August 2012
Funkenflug - der Funke ist übergesprungen
Mein zweites Landeslager, wird in ein paar Jahren noch Erinnerungen wecken, so schön war es. Ich habe jede Menge alte Bekannte wieder getroffen und neue Menschen kennengelernt. Das Programm überzeugte und ich konnte mich damit identifizieren. Auch wenn ich nicht mehr zur Zielgruppe gehören, sondern zu jenen die das Programm mit gestalten, hat es mir sehr gut gefallen. Und oben drein habe ich mir noch einen eigenen Doktor-Titel verpasst: Dr. red. en.
Das Wetter war besser als 2008. Nur sehr selten regnete es. So warm wie es am Tage war, so kalt wurde es dann abends. Aber man kann ja nicht alles haben und jedem recht machen kann man es sowieso nicht.
Auch schön war der Sozialtag. Einmal den Lagerplatz verlassen und etwas gutes tun. Auch wenn unsere Aktion, Steine heben etwas fragwürdig organisiert war und obendrein sehr gefährlich. Das ganze Lager betätigte sich dann gemeinsam beim Sporttag. Fußball, American Football, Sack hüpfen, Koop, Hockey - für jeden war es etwas geboten. Und die Teillager lieferten sich einen sportlichen Wettbewerb beim Völkerball. Das Teillager Fantom gewann. Beim Fußball fanden fünf Spiele statt. Zwei mündeten im Siebenmeterschießen. Das spannendste und wohl beste Spiel fand gegen eine Mischmannschaft aus Lagerleitung und Teillager Klangfarben statt. Wir verloren knapp 1:2.
Man kann eigentlich alles bei diesem Lager als Höhepunkt bezeichnen. Weil es einfach so super war. Danke für dieses tolle Landeslager, an alle die es zu diesem gemacht haben, was es war. Mein tollstes von drei Großlagern.
Merci bis 2016! Oder bald mal.
Herzlichst Gut Pfad
Das Wetter war besser als 2008. Nur sehr selten regnete es. So warm wie es am Tage war, so kalt wurde es dann abends. Aber man kann ja nicht alles haben und jedem recht machen kann man es sowieso nicht.
Auch schön war der Sozialtag. Einmal den Lagerplatz verlassen und etwas gutes tun. Auch wenn unsere Aktion, Steine heben etwas fragwürdig organisiert war und obendrein sehr gefährlich. Das ganze Lager betätigte sich dann gemeinsam beim Sporttag. Fußball, American Football, Sack hüpfen, Koop, Hockey - für jeden war es etwas geboten. Und die Teillager lieferten sich einen sportlichen Wettbewerb beim Völkerball. Das Teillager Fantom gewann. Beim Fußball fanden fünf Spiele statt. Zwei mündeten im Siebenmeterschießen. Das spannendste und wohl beste Spiel fand gegen eine Mischmannschaft aus Lagerleitung und Teillager Klangfarben statt. Wir verloren knapp 1:2.
Man kann eigentlich alles bei diesem Lager als Höhepunkt bezeichnen. Weil es einfach so super war. Danke für dieses tolle Landeslager, an alle die es zu diesem gemacht haben, was es war. Mein tollstes von drei Großlagern.
Merci bis 2016! Oder bald mal.
Herzlichst Gut Pfad
Donnerstag, 2. August 2012
Aufgeht´s zum Bucher Berg
Wow, was war das für ein Stress die letzten Tage. Mein zweites Landeslager, mein erstes als Sippenführer. Selbst packen, sich mit dem Hajk auseinandersetzen, Material vorbereiten für unser Teillager. Viele Baustellen. Doch jetzt bin ich erstmal froh. Mein Gepäck ist gepackt, die Strecke abgesteckt, also kann es losgehen. Morgen brechen wir mit dem Rad auf in Richtung Zeltplatz Bucher Berg. Zuvor gibt es noch ein gemeinsames Frühstück als Stärkung. Ich freu mich aufs Landeslager. Ich sehe viele alte Bekannte, werde mit Sicherheit neue Kontakte knüpfen.
Ich freu mich, wenn es morgen endlich losgeht.
Bis dahin
Herzlichst Gut Pfad
Ich freu mich, wenn es morgen endlich losgeht.
Bis dahin
Herzlichst Gut Pfad
Mittwoch, 25. Juli 2012
Hajk mit mir
Ein Hajk ist eine tolle Erfahrung. Eine tolle Erfahrung die mit vielen schönen Erlebnissen verbunden ist. Ich habe bisher auch schon einige Hajks hinter mir und nun wieder einen vor mir. Wobei hier die Frage ist, ob denn hier eigentlich von einen typischen Hajk zu sprechen ist? Wohl eher nicht. Es geht mit dem Fahrrad zum Bucher Berg. Dort findet ab nächsten Freitag das Landeslager des VCP Land Bayern statt. Das zweite an dem ich bisher teilnehme. Mit meiner Sippe geht es dann an einem Tag von Karlshuld aus Richtung Bucher Berg. Eine nicht gerade kurze Radstrecke, aber eine machbare.
Hajks damit verbinde ich persönlich viele tolle Erlebnisse. Unvergesslich wird auf jeden Fall mein erster 3-Tages-Hajk auf unserer Polen-Großfahrt 2007 bleiben. Uns wurden die falschen Routenlängen mitgeteilt. Am Ende waren der anstatt angekündigten 25 km, gute 40 km. Nicht machbar in einem Tag. Also hieß es mit dem Sprinter auf nach Leba dem eigentlichen Zielort. Beim zurückhajken "rannten" die Ranger/Rover mehr oder weniger an uns vorbei, auf dem Weg zu ihrem Rekord. Sie stellten am zweiten Hajktag gegen Mitternacht schließlich den Stammes-Hajk-Rekord ein. 72,3 km in zwei Tagen - da ist Spitze!
Der England Hajk sollte da schon etwas schwieriger werden. Desto älter man wird, desto länger werden auch Distanzen. Diesmal liefen wir einen Ranger/Rover-Hajk und liefen in ca. zwei Tagen die komplette Distanz von 50 km. Zielort war schließlich die Ostküsten-Stadt Norwich. England zu entdecken war auf jeden Fall schön. Das Wetter war super, was man von England ja klischeehaft nicht kennt. Viele Wiesen, Felder - wundervolle Landschaften und sehr freundliche Menschen. Am zweiten Tag, vor den Toren von Norwich suchten wir uns einen Schlafplatz in einem Feld. Mitten in der Nacht brach ein Regen über uns herein, wir stellten uns am Straßenrand einer Nebenstraße unter. Hier hab ich dann in Jogginghose und Regenjacke noch ein paar Stunden zusammengekrümmt geschlafen. Die schrecklichste Nacht meines Lebens. Es war schrecklich kalt. Aber es war ein tolles Erlebnis über das ich immer wieder erzähle. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.
Der wohl intensivste Hajk fand 2011 in Schweden statt. Im Nachhinein würde ich sagen ein Hajk für Herz und Sinne. Vier Tage, davon zwei Tage mit dem Kanu unterwegs auf Schwedens grandioser, atemberaubender und schier grenzenlos erscheidender Seelandschaft. Hier seht, ich ringe um Superlative. So etwas habe ich noch nie erlaubt. Die erste Großfahrt mit meiner Sippe und zugleich noch ein 4-Tages-Hajk. Eine tolle Herausforderung. Schwedens Landschaften, Wald und Seen sind wunderschön, nicht zu beschreiben. So eine Ruhe. Man kann sich mit Eindrücken nicht satt sehen. Und immer noch schwärme ich von diesen wundervollen Hajk. Es war zwar wohl insgesamt der Hajk der am anstrengendsten war, aufgrund der Länge, aber er war auch der Schönste.
Es wird wahrscheinlich nicht mein letzter Hajk gewesen sein. Und ich freue mich auf weitere. Den hajken ist eines der schönsten Sachen die ein Pfadfinder machen kann.
Herzlichst Gut Pfad
Maxi
Hajks damit verbinde ich persönlich viele tolle Erlebnisse. Unvergesslich wird auf jeden Fall mein erster 3-Tages-Hajk auf unserer Polen-Großfahrt 2007 bleiben. Uns wurden die falschen Routenlängen mitgeteilt. Am Ende waren der anstatt angekündigten 25 km, gute 40 km. Nicht machbar in einem Tag. Also hieß es mit dem Sprinter auf nach Leba dem eigentlichen Zielort. Beim zurückhajken "rannten" die Ranger/Rover mehr oder weniger an uns vorbei, auf dem Weg zu ihrem Rekord. Sie stellten am zweiten Hajktag gegen Mitternacht schließlich den Stammes-Hajk-Rekord ein. 72,3 km in zwei Tagen - da ist Spitze!
Der England Hajk sollte da schon etwas schwieriger werden. Desto älter man wird, desto länger werden auch Distanzen. Diesmal liefen wir einen Ranger/Rover-Hajk und liefen in ca. zwei Tagen die komplette Distanz von 50 km. Zielort war schließlich die Ostküsten-Stadt Norwich. England zu entdecken war auf jeden Fall schön. Das Wetter war super, was man von England ja klischeehaft nicht kennt. Viele Wiesen, Felder - wundervolle Landschaften und sehr freundliche Menschen. Am zweiten Tag, vor den Toren von Norwich suchten wir uns einen Schlafplatz in einem Feld. Mitten in der Nacht brach ein Regen über uns herein, wir stellten uns am Straßenrand einer Nebenstraße unter. Hier hab ich dann in Jogginghose und Regenjacke noch ein paar Stunden zusammengekrümmt geschlafen. Die schrecklichste Nacht meines Lebens. Es war schrecklich kalt. Aber es war ein tolles Erlebnis über das ich immer wieder erzähle. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.
Der wohl intensivste Hajk fand 2011 in Schweden statt. Im Nachhinein würde ich sagen ein Hajk für Herz und Sinne. Vier Tage, davon zwei Tage mit dem Kanu unterwegs auf Schwedens grandioser, atemberaubender und schier grenzenlos erscheidender Seelandschaft. Hier seht, ich ringe um Superlative. So etwas habe ich noch nie erlaubt. Die erste Großfahrt mit meiner Sippe und zugleich noch ein 4-Tages-Hajk. Eine tolle Herausforderung. Schwedens Landschaften, Wald und Seen sind wunderschön, nicht zu beschreiben. So eine Ruhe. Man kann sich mit Eindrücken nicht satt sehen. Und immer noch schwärme ich von diesen wundervollen Hajk. Es war zwar wohl insgesamt der Hajk der am anstrengendsten war, aufgrund der Länge, aber er war auch der Schönste.
Es wird wahrscheinlich nicht mein letzter Hajk gewesen sein. Und ich freue mich auf weitere. Den hajken ist eines der schönsten Sachen die ein Pfadfinder machen kann.
Herzlichst Gut Pfad
Maxi
Samstag, 31. März 2012
Mit dem Rad zum Landeslager
Das Landeslager lädt im August ein. Auf dem Bucher Berg in Breitenbrunn findet es statt. Rund 1000 Pfadis werden erwartet auch viele aus dem Ausland.
Das LaLa dauert dieses Jahr nur eine Woche, damit die Gruppen das Lager anhajken können. Auch wir werden selbstverständlich anhajken bzw. anfahren. Denn wir haben als Sippe beschlossen das Lager mit dem Rad anzufahren. Also ein schöner Radhajk, der 1 - 2 Tage dauern soll.
In gut zwei Monaten wollen wir mit dem Planen beginnen. Das Landeslager wirft bereits seine Schatten voraus, aber erstmal einmal kommt das Stammeslager.
Das LaLa dauert dieses Jahr nur eine Woche, damit die Gruppen das Lager anhajken können. Auch wir werden selbstverständlich anhajken bzw. anfahren. Denn wir haben als Sippe beschlossen das Lager mit dem Rad anzufahren. Also ein schöner Radhajk, der 1 - 2 Tage dauern soll.
In gut zwei Monaten wollen wir mit dem Planen beginnen. Das Landeslager wirft bereits seine Schatten voraus, aber erstmal einmal kommt das Stammeslager.
Sonntag, 26. Februar 2012
Dort wo alles begann: Brownsea Island
Dieser Ort
ist magisch. Es war 2009 als unser Stamm nach England fuhr. Bereits zum dritten
Mal nach 1991 und 1999 geht es nach England. Die erste Woche sollten wir im
Gilwell Park verbringen, dieser Park wurde den Pfadfindern geschenkt. Die
letzten Tage verbrachten wir auf einer Insel, die magische Anziehungskraft hat:
Brownsea Island. Dort wo 1907 alles begann. Hier begann die über 100-jährige
Geschichte der Pfadfinder. Die mittlerweile 45 Millionen Mitglieder in über 200
Ländern zählt. Eine wunderschöne Insel einfach Natur geblieben. Hier dürfen nur
Pfadfinder übernachten. Alle anderen Besucher müssen die Insel mit der letzten
Fähre verlassen. Bei unserer Umgebungserkundung sah man erstmal die Vielfalt
dieser schönen Insel. Und man versteht warum Robert Baden-Powell diese Insel
für sein erstes Pfadfinderlager der Geschichte ausgewählt hat. Auf dieser Insel
schwebt der Geist von BP. Gänsehaut-Feeling war dann angesagt bei der
Halstuchverleihung. Diese fand um den Gedenkstein an das erste Pfadi-Lager
statt. Es gibt wohl nichts schöneres wie am Gründerort dieser Bewegung sein
Halstuch verliehen zu bekommen. Brownsea Island, ein magischer Ort, dort wo
alles begann. Diesen Ort muss man als Pfadfinder gesehen haben. (Bilder: MiPo).
Mittwoch, 22. Februar 2012
Gut Pfad - ein Blog von Pfadfinder für Pfadfinder
Hier soll in den nächsten Wochen und Monaten ein neuer Blog entstehen.
Und es gibt noch keinen besseren Tag dazu als den Thinking Day, unseren gemeinsamen Feiertag!
Ein neuer Blog der sich rund ums Pfadfinden dreht. Ich bin seit 2003 bei den Pfadfindern und für mich ist das Pfadi sein eine Lebenseinstellung geworden.
In diesem Blog soll es um die Pfadfinder gehen. Es werden Bilder veröffentlicht, Lagerberichte, Berichte speziell zu Ereignissen, Erfahrungsberichte &&&. Alles was das Pfadi-Herz begehrt.
Gerne dürfen sich auch Pfadfinder die gerne schreiben und Bilder veröffentlichen sich hier einbringen.
Bis dahin
Herzlichst Gut Pfad
Maxi
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