Freitag, 23. August 2013

Was für ein Nervenspiel - Schanzer holen ersten Dreier nach vier sieglosen Partien



Was für ein Spiel. Spannung bis zum Schluss. Selten wurde das Nervengemüt so strapaziert wie heute Abend beim Spiel gegen die Arminia aus Bielefeld. Es war ein Schicksalsspiel. Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg war heute eine Reaktion der Schanzer gefragt. Und die kam!
Noch bevor die Schanzer überhaupt vor heimischen Publikum ins Spiel finden konnten, klingelte es bereits im eigenen Kasten. Nach fünf Minuten köpfte Klos aufgrund eines Stellungsfehler der Schanzer zur Führung ein. Die Ingolstädter reagierten nun mit Offensiv-Aktionen. Zwingende Aktionen blieben vorerst aus. Dann netzte auf einmal Hofmann zum vermeintlichen Ausgleich (27.) ein. Jubel brach im Stadion aus, doch der verhallte schnell. Der Treffer wurde aberkannt wegen Handspiels. Die Fernsehbilder zeigen, dieses Handspiel muss man nicht pfeifen. Doch lange ließ die Antwort nicht warten. Durch einen Freistoß knallte Hofmann vier Minuten später mit 119 km h den Ball in die Maschen. Was für eine Granate! Ausgleich!
Hofmann zieht ab und jagt den Freistoß mit 119 km/h in die Maschen des Bielefelder Tores. 

Nach der Halbzeit plätscherte die Partie für einige Zeit vor sich hin. Trainer Marco Kurz wechselte offensiv und plötzlich kam auch Bewegung in die Partie. Die Schanzer hatten zwar mehr Spielanteile, doch zwingendes vermochte daraus nicht zu entstehen. Wie aus dem Nichts erzielte Riese (73.) die aber male Führung. Drei Minuten später zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Strifler legte Caiuby und Hajnal verwandelte den Elfmeter. Jetzt war Stimmung in der Bude. Die Mannschaft zeigte ihren Siegeswillen mit Kampf, durch ihre Körpersprache und durch ihr engagiertes Spiel nach vorne. Es ging Schlag auf Schlag nun. Caiuby schlug in der 79. Minute eine Flanke herein. Der regelrecht heran geflogene Eigler traf erst die Latte, im nachsetzen und voller Wille köpfte er dann zum 3:2 ein.

Nun begannen die letzten  bangen Minuten im Sportpark vor über 4000 Zuschauern. Hofmann schoss in der Nachspielzeit noch knapp drüber. Dann war es vorbei. Dieses umkämpfte, Nervenspiel im Sportpark. Endlich ein Dreier, nach vier punktlosen Spielen.
Die Mannschaft hat ihren Siegeswillen bewiesen und hat nach  zwei Rückständen bärenstark geantwortet. Darauf lässt sich aufbauen kommende Woche in Dresden. Die Mannschaft hat die Forderung der Fans wohl angenommen. Weiter so Jungs!